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05.02.2010, 17:30 Uhr | Übersicht | Drucken
Umweltbehörde warnt vor den Risiken auf dem Eis der Alster
Abgesperrte Gefahrenbereiche meiden

Die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt warnt vor den Gefahren auf dem Eis der Alster  !

Das Betreten des Eises ist gefährlich.




Hamburg -

Die Eisoberfläche ist stark angetaut, Flächen mit dünnem Eis werden größer

Gefahrenpunkte sind insbesondere Brückenbereiche, Steganlagen

sowie Uferabschnitte mit Einleitstellen und Anpflanzungen.

Eltern sollten ihre Kinder auf diese Gefahr hinweisen.

 

Die Eismessungen vom heutigen Freitag haben belastbare KerneisStärken zwischen 12 und 17 cm ergeben. An einigen Stellen wurden sogar nur 8 cm festgestellt. Die Umgebung dieser Bohrlöcher hat die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU) vorsorglich absperren lassen. Damit hat sich die Dicke des tragfähigen, stabilen Eises auf der Außenalster im Vergleich zum Mittwoch letzter Woche klar erkennbar verringert. 

Bei den derzeitigen Temperaturen und der Wettervorhersage für das kommende Wochenende ist mit einer weiteren Abnahme der Kerneisstärke zu rechnen, ein Anwachsen ist so gut wie ausgeschlossen. Dafür ist neben der wärmeren Witterung auch die Schneedecke auf der Außenalster verantwortlich, die das Eis zusätzlich von den angekündigten, leichten Nachtfrösten isoliert.

Der Wetterbericht für den 6. und 7. Februar 2010 sagt ähnliches Wetter wie seit Wochenbeginn voraus. Die Tagestemperaturen sollen um den Gefrierpunkt liegen, und nachts soll es bis maximal -4 Grad kalt werden. 

Die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU) wird die Eisverhältnisse auf der Alster weiterhin regelmäßig beobachten, Messungen durchführen und die Öffentlichkeit darüber informieren.

Bitte beachten Sie: Bei der derzeitigen und prognostizierten Wetterlage ist es eventuell notwendig, die Eiswarnstufen zu erhöhen und vor dem Betreten des Eises der Außenalster zu warnen.

Das Betreten der Alster geschieht auf eigene Gefahr. Absperrungen sind auf jeden Fall zu berücksichtigen und Anweisungen der Polizei sind Folge zu leisten. 

Für Rückfragen:

Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt, Pressestelle

Tel.:  040 / 428 40 – 3063

0173 – 91 69 818




aktualisiert von Peter Kossmehl, 05.02.2010, 17:41 Uhr


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